Home
Geschichte
Der Vorstand
Jugendabteilung
Schützenkönige
Vereinsmeister
Mannschaften
Rundenwettkampf
Termine
Veranstaltungen
Bekanntmachungen
Bilder
Kontakt
Mitglied werden
Impressum
Sitemap
Interessante Links

Chronik der SG 1893 Hiltpoltstein:

Hier die Entstehung unserer heutigen Schützengesellschaft 1893 Hiltpoltstein:

Wie schon unser Vereinsname besagt, geht die Gründung auf das Jahr 1893 zurück. Der junge Verein nannte sich zuerst "Zimmerstutzenclub", zwischenzeitlich auch "Schützenverein Hiltpoltstein" und ab dem Jahre 1927 bis 1940 "Schützen- u. Kleinkalibersportverein 1893 Hiltpoltstein".

 

Leider fehlen von der Gründerversammlung entsprechende Unterlagen. Auch die eigentlichen Gründer sind bis auf Philipp Ziegler namentlich nicht mehr bekannt. Die ältesten noch vorhandenen Aufzeichnungen finden wir in einem Kassenbuch aus dem Jahr 1900. Aus dem Kassenbericht, unterzeichnet von Balthasar Heck, geht hervor, dass die Aufnahmegebühr beim Eintritt in den Verein eine Mark betrug und der Monatsbeitrag  30 Pfennige. Den Beitragseinnahmen zufolge hatte der Verein etwa 20 Mitglieder. Im Vereinsbesitz befanden sich zwei Gewehre, die als alter und neuer Stutzen bezeichnet wurden. Diese Gewehre sind nicht mehr auffindbar. Es ist wohl anzunehmen, dass sie im Jahre 1945, bei der Entmilitarisierung Deutschlands durch die Alliierten eingezogen oder vernichtet wurden. Das Schießlokal war die Gastwirtschaft Dorn (heute Metzgerei Häfner) in Hiltpoltstein. Geschossen wurde mit 2 Zimmerstutzen auf einen provisorischen Schießstand, nämlich vom Gastzimmer aus durch den Flur in die Wirtschaftsküche, in der sich der Kugelfang in Form einer Eisenplatte befand. Dem Munitionsverbrauch nach zu urteilen, herrschte ein reger Schießbetrieb. Aber richtige Wettkämpfe oder Meisterschaften kannte man wohl noch nicht. Es wurde vielmehr großer Wert auf Geselligkeit gelegt. Ausgaben für Bälle, Christbaumverlosungen und –versteigerungen sowie Kränzchen und Freibier sind regelmäßig vermerkt. Eine Verbandszugehörigkeit ist ebenfalls nicht zu erkennen.

Nachstehend nun in kurzen Auszügen aus alten Kassa- und Protokollbüchern eine Wiedergabe der wichtigsten Ereignisse im Verein seit dem Jahre 1900.

 

1900 -  Ein neuer Stutzen wurde angeschafft. Die Musik am Ball kostet 30 Mark. Die Musik zur Christbaumversteigerung kostet 25 Mark. Vereinskassier ist Johann Balthasar Heck. Vereinsdiener ist Andreas Neus.

1901 – Weitere Mitglieder traten in den Verein ein. Eine neue Schützenliesl wurde von der Fa. Gaukler, Zinngießerei in Nürnberg, zum Preis von 5,70 Mark erworben. Die Musik an zwei Kränzchen kostete jeweils 25 Mark. 10 Liter Bier aber nur 2 Mark. Friedrich Roßner war Vereinskassier.

1902 – Zwei Fuhrwerke fuhren nach Thuisbrunn zur dortigen Fahnenweihe. Ein Fastnachtskränzchen und ein Kirchweihball fanden statt. Die Christbaumversteigerung brachte einen Erlös von 18,50 Mark.

1903 – Ein Ausflug mit dem Fuhrwerk wurde durchgeführt. Die Musik am Kirchweihball kostete 42 Mark. Für das vierteljährliche Einsammeln der Vereinsbeiträge erhielt der Vereinsdiener 60 Pfennige. Der Verein zählte 30 Mitglieder.

1904 – Von neuen Mitgliedern wurden 7 Ehrenscheiben gestiftet. Ein Ball und zwei Kränzchen wurden abgehalten. Die zwei Stutzen mussten von Büchsenmacher Kornisch aus Erlangen, repariert werden. Für den neuen Schießstand wurden an Hans Heck 1,20 Mark ausbezahlt.

1905 – Fritz Roßner wurde zum 1. Vorstand gewählt. Neuer Kassier wurde Hans Schmidt. Zum Preis von 9 Mark wurde ein Stutzenschrank angeschafft.

1906 – Georg Prell, späterer Vorstand trat in den Verein ein und stiftete eine Ehrenscheibe. Am 1. Juli fand ein Fest statt. Aus welchem Anlass ist jedoch nicht aufgezeichnet. Der erste Gesellschaftstag mit Musik war für den 31. Oktober angesetzt. Winterstein war das Ziel eines gemeinsamen Ausfluges.

1907 – Für einen neuen Schießstand wurden 8 Mark investiert. Ein Kränzchen und ein Ball wurden abgehalten. Ein Ausflug nach Schoßaritz fand statt. Vereinskassier war August Maul, Vereinsdiener Jakob Bernreuther.

1908 – Der Verein zählte 28 Mitglieder.

1909 – Kassier war Peter Stöckel, Vereinsdiener Heinrich Gebhardt.

1910 – Jährlich fanden Bälle statt.

1913 – Die Vergnügungssteuer musste ab 1911 bezahlt werden.

1914 – 1918 Kriegsbedingt ist die Mitgliederzahl auf 23 Personen gesunken. Dadurch wurde der Schießbetrieb auch reduziert. 8 Feldpostpakete im Wert von 13,30 Mark wurden an die Kameraden  geschickt, die Kriegsdienst leisten mussten.

1919 – Allgemeine Preissteigerung machte sich bemerkbar. So kostete die Musik am Ball beispielsweise 110.- Mark. Eine Maß Bier 32 Pfennige. Die Munition wurde ebenfalls teuerer. Die Aufnahmegebühr musste auf 2 Mark erhöht werden.

1920 – Die Teuerungsrate stieg sprunghaft an. Die Musik am Ball kostete nun 300 Mark. Für Steuern mussten 62,40 Mark bezahlt werden. Für Munition 80.- Mark.

1922 – Georg Weissenberger, Gastwirt vom Goldenen Roß wurde zum neuen Kassier gewählt. Die Jahreseinnahmen betrugen 2060,68 Mark, die Ausgaben beliefen sich auf 1691,68 Mark, wobei der größte Posten wiederum die Musik an 2 Bällen mit 800 Mark war. Munition wurde für 350 Mark gekauft. Die Ballerlaubnis kostete 173,50 Mark.

1923 – Weltwirtschaftskrise und Inflation verschonten auch den Zimmerstutzenclub nicht. Den Jahreseinnahmen von 360.000 Mark standen Ausgaben von 307.000 Mark gegenüber. Ein Liter Bier kostete 800 Mark. Im Mai fand zum 30 jährigen Bestehen ein Schützenfest statt. Am 31. Dezember 1923 wurde das Vereinsvermögen in Goldmark abgerechnet. Die Einnahmen betrugen 86,90 Mark, die Ausgaben 72.- Mark. Das Barvermögen war 14,90 Mark.

1924 – Der Schießbetrieb und die geselligen Veranstaltungen wurden in gewohnter Weise fortgeführt. Im Mai fand ein Festschießen mit Schützenball und Konzert statt. Kassier Weissenberger rechnete am Jahresende mit einem Defizit von 67,37 Mark ab und übergab sein Amt an Fritz Schlenk.

1925 – Viele junge Bürger stießen zum Verein der nun 77 Mitglieder zählte. Am 11. Januar wurde im Golden Roß ein Maskenball veranstaltet, für den eigens Maskenanzüge und Papiermützen beschafft wurden. Der Schützengesellschaft Selb wurde für ihr Schießhaus 6,60 Mark gespendet. Für das Kriegerdenkmal wurden 25 Mark gespendet. Vorstand war Christof Ruckriegel.

1926 – An die Schützengesellschaft Allersberg wurden als freiwillige Spende 5 Mark überwiesen, für die Erneuerung ihrer Schießanlage, welche durch einen Brand vernichtet wurde. Der Vereinsball mit Preisverleihung fand am 24. Januar statt.

1927 – Dieses Jahr wurde recht bedeutsam für den Verein. Die Mitgliederzahl war auf 31 Mann abgerutscht und der Schießbetrieb ging dementsprechend zurück. Am 28. Dezember fand eine Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Vorstand Ruckriegel und Kassier Schlenk lehnten eine Wiederwahl ab. Zum neuen 1. Vorstand wurde Georg Prell gewählt. Ihm zur Seite standen August Vogel als Kassier und Georg Weissenberger als Schriftführer. Ausschussmitglieder waren Hauptlehrer Georg Knorr, Hans Dorn, Hans Brückner und Fritz Schaffer aus Görbitz. Georg Prell setzte als Vereinsziel die Nachwuchspflege und Auf- und Ausbau des Kleinkaliberschießens fest. Von Hauptlehrer Knorr und Georg Prell wurde die Bedeutung des Schießsportes als körperliches und geistiges Bildungsmittel besonders hervorgehoben. Durch einstimmigen Beschluss wurde der Verein ab sofort in "Schützen- u. Kleinkalibersportverein 1893 Hiltpoltstein" umbenannt.

1928 – Bereits im Januar wurde in einer eigens dafür einberufenen Versammlung der Bau einer Kleinkaliberschießanlage auf der Wirtswiese zwischen den Gebäuden der Brauerei Schmidt und Hundsbühl beschlossen. Vorstand Georg Prell wurde mit der Planung und Durchführung der notwendigen Baumaßnahmen beauftragt. Ein Zuschuss des Amtes für Volksertüchtigung wurde in Aussicht gestellt. Ein Kleinkalibergewehr mit Zubehör wurde zum Preis von 55,20 Mark gekauft. Dafür wurde ein Zimmerstutzen für 40 Mark an den Junglandbund Almos verkauft. Erstmals wurden von den Mitgliedern Versicherungsbeiträge erhoben. Der örtliche Veteranenverein spendierte 60 Mark für den Aufbau des KK-Schießstsandes. 1 Schuss Munition kostete 3 Pfennige.

1929 – Das Bezirksamt Forchheim gewährte für den KK-Schießstand einen Zuschuss von 50 Mark. Von der Abteilung Volksertüchtigung in München erhielten wir einen Zuschuss in Höhe von 100 Mark. Ein neuer Vereinsstempel wurde angeschafft. Ein Vereinsball und ein Preisschießen wurden abgehalten. Gründungsmitglied Phillip Ziegler und das langjährige Mitglied Johann Hopfengärtner wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1930 – Die restlichen Zimmerarbeiten am KK-Schießstand wurden abgeschlossen und kurz darauf erfolgte die Überprüfung und Freigabe durch das Bezirksamt Forchheim. Weitere Interessenten konnten für den Schießsport gewonnen werden und ein reger Schießbetrieb setzte ein. Eine Person besuchte einen Lehrgang in München, der 10 Mark kostete. Die Mitgliederzahl betrug jetzt 53 Personen.

1931 – Bei der jährlichen Generalversammlung wurde auf Anregung der jüngeren Schützen die Aufstellung einer Faustballmannschaft beschlossen.

1932 – Für die Faustballmannschaft wurde ein Sportplatz angelegt und einheitliche Sportanzüge angeschafft. Für die Sportanzüge und einen neuen Faustball mussten an die Fa. Biber in München 53,75 Mark bezahlt werden.

1933 – Die Anschaffung einer Vereinstrommel für 29,70 Mark wurde beschlossen. Arbeitslosigkeit und eine neue Wirtschaftskrise ließen den Verein personell wieder einmal schrumpfen. Am 15. Juli musste Vorstand Georg Prell sein Amt aus geschäftlichen Gründen niederlegen. Er hatte dieses Amt seit dem 28. Dezember 1927 inne und während seiner 6-jährigen  Amtszeit hervorragende Arbeit für den Verein geleistet. In Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Als Abschiedsgeschenk überreichte ihm Herr Hauptlehrer Knorr ein Buch.

1934 – 1935 Ortsgruppenleiter Georg Merz wurde zum 1. Vorstand gewählt.

Georg Oßmann, Gastwirt, zum Schriftführer. Kassier blieb weiterhin August Vogel. Der Verein wurde beim Deutschen Reichsbund für Leibesübungen angemeldet und anerkannt. Die neue Vereinssatzung wurde beschlossen und trat am 26. Februar 1935 in Kraft. Das Reichssportblatt wurde nun regelmäßig bezogen.

1936 – Der KK-Schießstand befand sich in schlechtem Zustand und bedurfte der dringenden Renovierung, welche in freiwilliger Eigenleistung durchgeführt werden sollte.

1937 – Der Verein durchlebte eine sehr schwere Zeit. Viele der Aktiven wurden zur Wehrmacht eingezogen. Der Schießbetrieb war dementsprechend gering. Bei der Generalversammlung am 17. Februar  wurde erstmals über eine eventuelle Auflösung des Vereins diskutiert. Da die Versammlung aber durch das Fehlen des 1. Vorstandes, welcher dienstlich verhindert war, beschlussunfähig war, wurde dieser Punkt verschoben und eine außerordentliche Versammlung für den 24.02.1937 angesetzt. Herr Schmidt, Besitzer des Schießsportgeländes, drohte mit dem Abriss des Schießstandes wenn dieser nicht bis zum 01.04.1937 in Ordnung gebracht werden würde. Bei der außerordentlichen Versammlung wurde dann beschlossen den KK-Schießstand durch Eigenleistung wieder herzurichten. Jedes Mitglied sollte einen Tag freiwillige Arbeit leisten.

1938 – 14 der noch verbliebenen 16 Vereinsmitglieder trafen sich an der Generalversammlung am 2.2.1938. Da der Schießbetrieb im vergangenen Jahr so gut wie lahmgelegt war, wurde erneut die Auflösung des Vereins erwogen. Zu einem diesbezüglichen Beschluss konnte man sich jedoch nicht durchringen. Der KK-Schießstand wurde wieder repariert. Durch Umbau der Gastwirtschaft Dorn, wo die Zimmerstutzenschießabende abgehalten wurden, konnte dort nicht mehr geschossen werden. Als Ersatz wurde in der Kegelbahn ein Schießstand für Zimmerstutzen errichtet.

1939 – 1940 Durch Ausbruch des 2. Weltkrieges war die Erhaltung des Vereins nicht mehr möglich und dieser musste nun zwangsweise stillgelegt werden. Der verbliebene Kassenbestand von 39,23 Mark wurde vom Kassier August Vogel am 20. Juni 1940 bei der Spar- und Darlehenskasse Hiltpoltstein hinterlegt.

1940 – 1960 Die durch den Krieg ausgelöste Zwangspause sollte 20 Jahre andauern. Die Nachkriegszeit war schlimm. Unser auf allen Belangen völlig am Boden liegendes Vaterland begann mit dem mühevollen Wiederaufbau. Erst allmählich schöpften die Menschen wieder Mut. Sehr hart hatte es die Schützen getroffen. 1945 mussten alle Waffen abgeliefert werden. Doch hartnäckig und zielstrebig  wie die Schützen seit eh her waren, wurde der amerikanischen Militärregierung bald das Zugeständnis abgerungen, dass sich die Schützenvereine neu formieren durften. Es waren jedoch nur Schützentreffen gestattet aber kein Waffenbesitz, keinerlei Schießsport und Pflege militärischer Tradition oder gar die Ausbildung an neuzeitlichen Waffen. Erst nach zähem Ringen wurde 1949 das Schießen mit Luftgewehren freigegeben. Im Jahre 1952 folgte dann die Freigabe der alten Bekannten,  dem Zimmerstutzen, dem Kleinkalibergewehr und dem Scheibengewehr. Auch die Pistolenschützen durften wieder an die Stände. Nach der Gründung des Bayerischen Sportschützenbundes im Jahr 1950 ging die Aufbauarbeit in Bayern rasch voran. Es entstanden die 8 Bezirke mit ihren Unterorganisationen. In Stadt und Land lebten alte Vereine wieder auf, neue wurden gegründet und die ersten Schützenfeste konnten wieder gefeiert werden. Besonders erfreulich war der Zustrom vieler junger Leute zum Schießsport. Auch in Hiltpoltstein wurde viel Aufbauarbeit geleistet. Die Vereinstätigkeit kam wieder in Schwung und der Ruf nach einem Schützenverein wurde laut. Dann war es endlich im Januar 1960 soweit.

1960 – Am 3. Januar trafen sich ca. 30 Interessenten im Gasthaus Goldenes Roß zum Zwecke einer Neugründung des Schützenvereines. Dabei referierten der eingeladene Landesschießwart des Kyffhäuser-Bundes, Herr Emil Geiser aus Bronn und der Kreisschießwart Deinzer aus Plech über die Satzungsbestimmungen. Nach eingehender Beratung wurde dann die Neugründung einer Schützengruppe innerhalb der Kyffhäuserkameradschaft Hiltpoltstein und Umgebung beschlossen.

Als Funktionäre wurden gewählt:

1. Schießwart   Heinrich Kneer

2. Schießwart   Fritz Weber

3. Schießwart   Friedrich Aures

1. Kassier         Hermann Brückner

2. Kassier         Günther Kubaile

Schriftführer     Hans Brückner

Diesen sechs Schützenbrüdern sowie Georg Ertel und Leonhard Aures ist der zügige Aufbau der jungen Schützengruppe zu verdanken.

Aufgabe und Ziel des neuen Vereins sollte die Wiederaufnahme und Förderung des Sportschießens sowie der Pflege der Geselligkeit und des Schützenbrauchtums für Jung und Alt sein. Vereinslokal sollte das Gasthaus Goldenes Roß werden.  Im Saal desselben sollte auch ein Luftgewehrschießstand aufgebaut werden und der Schießbetrieb stattfinden. 2. Schießwart Fritz Weber baute innerhalb kürzester Zeit den Schießstand auf. Brauereibesitzer Fritz Brehmer aus Gräfenberg stiftete spontan das erste Luftgewehr der Marke Walther. 17 weitere Mitglieder wurden aufgenommen. Die Aufnahmegebühr betrug 2.- Mark, der Monatsbeitrag .-,50 Mark. Noch im gleichen Jahr wurde ein zweiter Stand aufgebaut und ein weiteres Luftgewehr aus Vereinsmitteln und freiwilligen Spenden angeschafft.

1961 – Am 16. Juli wurde ein Preisschießen veranstaltet. Gäste aus Brand , Schirnding, Waldsassen und Gräfenberg haben sich beteiligt. Am 12. November 1961 wurde das erste Königsschießen der Vereinsgeschichte veranstaltet. Ehrenvorstand Georg Prell aus Erlangen übergab die von ihm gestiftete Königskette an den ersten Schützenkönig Horst Richel.

1962 – Fritz Weber wurde zum ersten Schießwart gewählt. Aus sportlichen Gründen wurde der Übertritt vom Kyffhäuserbund zum Bayerischen Sportschützenbund vollzogen. Erstmals wurden zwei Mannschaften bestehend aus 5 Schützen für die Fernwettkämpfe angemeldet.

1963 – Hermann Brückner wurde zum 1. Schützenmeister gewählt und behält dieses Amt bis 1982. Die Schießanlage im Vereinslokal wurde auf 5 LG-Stände erweitert. Eine Luftpistole wurde angeschafft. Die 1. Mannschaft wurde Gruppensieger bei den Fernwettkämpfen und stieg in die B-Klasse auf.

1964 – Eine Vereinssatzung wurde geschaffen und trat am 12.1.1964 in Kraft. Die Amtsperiode der Vorstandschaft wurde auf 2 Jahre verlängert. Georg Prell stiftete eine schöne handgemalte Ehrenscheibe.

1965 – Die 1. Mannschaft gewann das Wanderpokalschießen zwischen den Vereinen aus Horlach, Waidach, Leienfels und Hiltpoltstein. Am Bundesvereinswettkampf und am Städtefernwettkampf wurde teilgenommen.

1966 – Die 1. Mannschaft wurde erneut Gruppensieger und stieg in die A-Klasse auf.

1967 – Die 2. Mannschaft wurde Meister in der C-Klasse und stieg in die B-Klasse auf.

1968 – Neben unseren zwei Seniorenmannschaften nahm auch eine Juniorenmannschaft an den Fernwettkämpfen teil.

1969 – Gunda Aures, unsere damalige Vereinswirtin, wurde als erste Frau Schützenkönigin. Die 2. Mannschaft musste in die C-Klasse absteigen. Beim Wanderpokalschießen in Waidach erkämpfte sich unsere 1. Mannschaft unter sehr vielen Teilnehmern den von Bundesfinanzminister F.J. Strauß gestifteten Wanderpokal. Ehrenvorstand Georg Prell ist im Dezember im Alter von 80 Jahren in Erlangen gestorben. Ebenfalls im Dezember verstarb Heinrich Kneer.

1970 – Unser ältestes Mitglied, Hans Brückner, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Die 1. Mannschaft musste in die B-Klasse absteigen.

1971 – 1972 Zwei Mannschaften nahmen an den Fernwettkämpfen teil. Die Juniorenmannschaft konnte aus Altersgründen nicht mehr starten.

1973 – 1976 Drei Mannschaften nahmen ständig an den Wettkämpfen teil. Vergleichskämpfe gegen die umliegenden Vereine wurden durchgeführt. Georg Ertel wurde zum 3. Mal hintereinander Schützenkönig.

1977 – Am 9. Januar verstarb nach langer, schwerer Krankheit unser langjähriger Vereinswirt Friedrich Aures. Er war die treibende Kraft beim Wiederaufbau unseres Vereins im Jahre 1960.

1978 – 1979 Die 1. Mannschaft wurde bei den Fernwettkämpfen Gruppensieger. Der Schützenpass des DSB wurde eingeführt. Ein Pokalschießen mit mehreren Nachbarvereinen wurde durchgeführt.

1980 – Teilnahme einer Schützengruppe am Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsschießen der US-Armee in Schweinfurt. Der Saal im Vereinslokal wurde umgebaut. Dadurch wurde eine Änderung unserer Schießanlage notwendig. Die erforderlichen Arbeiten wurden innerhalb kürzester Zeit  durch viele freiwillige Arbeitsstunden bewältigt.

1981 – Mit großem personellen und ideellem Einsatz wurde die "Wölfersdorfer Kirchweih" mit 3-tägigem Festzeltbetrieb abgehalten. Hans Deuerlein stiftete eine Damen-Königskette. Erste Gewinnerin wurde Edith Ertel.

1982 – Hermann Brückner gab nach 20-jähriger Tätigkeit sein Amt als 1. Schützenmeister an Albrecht Ertel ab. Am 6. Januar wurde das erste Adlerschießen durchgeführt. Beim Kreiskönigsschießen wurde Hans Deuerlein Vize-Kreiskönig.

1983 – Nach langer intensiver Vorbereitung konnte vom 10. – 12. Juni das 90-jährige Gründungsjubiläum gefeiert werden. Schirmherr war MdL Walter Hofmann aus Neuses. Ein Festzelt wurde auf dem Gemeindeplatz am Druidenstein errichtet. 4 Musikkapellen, darunter eine Beatgruppe, sorgten für die musikalische Unterhaltung. Die Gemeinde Hiltpotstein stiftete eine sehr schöne Jubiläumsscheibe. Am Festzug durch den Ort beteiligten sich 27 Schützengruppen mit ihren Fahnen und Böllerschützen. Am Jubiläumsschießen hatten sich insgesamt 286 Schützen aus 32 Vereinen beteiligt. Auf die Sieger warteten wertvolle Sach- und Geldpreise. Die Jubiläumsscheibe wurde vom 1. Schützenmeister Albrecht Ertel gewonnen. Erstmals nahm eine Mannschaft an den Direktwettkämpfen des Gaues Oberfranken/West teil.

1984 – Die 1. Mannschaft erkämpfte sich bei den Direktwettkämpfen den 2. Platz. Gewonnen wurde das Pokalschießen in Leienfels und das Stein- und Enzianpokalschießen in Kirchenbirkig. Anita Aures wurde neue Schützenliesl.

1985 – Die 1. Mannschaft wurde bei den Direktwettkämpfen Gruppensieger mit 20:0 Punkten und stieg in die B-Klasse auf. Das Enzianpokalschießen in Kirchenbirkig wurde gewonnen, ebenso der Steinpokal erfolgreich verteidigt. Der Schützenball mit Königsproklamation musste ins Sportheim Gräfenberg verlegt werden, da unser Vereinslokal ohne Pächter war. Einige Mitglieder erhielten die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft.

1986 – Der Verein wurde ins Vereinsregister beim Amtsgericht Forchheim eingetragen. Am 28. August ist unser Ehrenmitglied Hans Brückner verstorben. Die 1. Mannschaft wurde Vizemeister bei den Direktwettkämpfen. Das Steinpokalschießen endete mit einen Sieg unserer Schützen.

1987 – Die 1. und 2. Mannschaft wurden Gruppensieger bei den Direktwettkämpfen und schafften den Aufstieg in die A- bzw. C-Klasse. Der Steinpokal wurde erfolgreich verteidigt. Das erste Bürgerschießen für die Bürger der Gemeinde Hiltpoltstein wurde veranstaltet und war gut besucht.

1988 – 1. und 2. Mannschaft konnten den Abstieg nicht vermeiden. Gisela Geldner belegte beim Kreiskönigsschießen Platz 5 in der Damenklasse.

1989 – Der Steinpokal wurde erneut erfolgreich verteidigt. Am 2. September wurde erstmals eine Werbeveranstaltung erfolgreich abgehalten. An den Jubiläumsfeierlichkeiten des MGV Hiltpoltstein und des HSV waren wir vertreten.

1990 – Zwei Mannschaften sind ständig im Einsatz bei den Direktwettkämpfen. Das sehr beliebte Scharfschießen in Schweinfurt wurde in diesem Jahr mit 4 Mannschaften besucht. Die Aufgaben der Vorstandschaft wurden neu verteilt.

1991 – Am 25. Juni verstarb nach schwerer Krankheit unser langjähriger 1. Schützenmeister Hermann Brückner. Er war Gründungsmitglied von 1960 und führte den Verein 20 Jahre lang. An der Generalversammlung wurde beschlossen, im kommenden Jahr zum 100-jährigen Vereinsbestehen ein Jubiläumsfest abzuhalten.

1992 – Der Hermann Brückner-Gedächtnispokal wurde zum ersten Mal ausgeschossen. Der Festausschuss nahm seine umfangreichen Arbeiten auf, um das bevorstehende Jubiläumsfest gut vorzubereiten.

1993 – Das 100-jährige Gründungsfest wurde Dank vieler freiwilliger Helfer zu einem großen Erfolg. Albrecht Ertel trat nach 11 Jahren als 1. Vorsitzender zurück und wurde von Gudrun Pöhner abgelöst. Georg Ertel und Heinz Karbe wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. 3 Mannschaften nahmen an Rundewettkämpfen teil.

1994 – In der Jahreshauptversammlung 1994 wurde entschieden sich am Bau des neuen Mehrzweckgebäudes zu beteiligen. Erste Vorplanungen für ein Schützenheim wurden gemacht. Der Verein machte einen 3-Tagesausflug nach Wieze zum Besuch des dortigen Schützenfestes.

1995 – Der erste Spatenstich des neuen Mehrzweckgebäudes mit Schützenheim fiand statt. Im September war dann das Richtfest. Im Oktober folgte ein Vereinsausflug nach Südtirol zu den Kastelruther Spatzen. Georg Ertel wurde Vize-Kreiskönig. 3 Mannschaften nahmen an Rundenwettkämpfen teil. Die erste Mannschaft stieg in die C-Klasse ab.

1996 – Der Ausbau des Schützenheims nahm langsam Gestalt an. Um Geld zu sparen war viel Eigenleistung gefragt. Rudolf Brückner war der große Organisator. 2 Mannschaften nahmen an Rundenwettkämpfen teil.

1997 – Das Osterschießen fand erstmals im neuen Vereinsheim statt. Am 26.7.97 war dann die offizielle Einweihungsweiher mit viel Prominenz. Es fand ein großes Einweihungsschießen für die Bevölkerung statt. An Rundenwettkämpfen nahmen wieder 2 Mannschaften teil.

1998 – In den Wintermonaten finden ab Januar jetzt regelmäßige Kleintiermärkte statt. Die Resonanz der Bevölkerung ist sehr gut. Das erste Faschingsschießen fand statt. Im Mai wiurde die neue Schießanlage eingeweiht. Es nahmen nun wieder 3 Mannschaften an den Rundewettkämpfen teil.

1999 – Im April verstarb unser Gründungsmitglied von 1960 Günther Kubaile. Im Mai wurde das erste Blumenschießen der Damen abgehalten. Ein Ausflug ins fränkische Seenland fand statt. Zwei Herrenmannschaften und eine Damenmannschaft nahmen an den Rundewettkämpfen teil. Die erste Mannschaft stieg in die A-Klasse auf.

2000 – Das Adlerschießen im Januar fand diesmal große Resonanz. Im März fand eine Feier zur 40-jährigen Wiedergründung des Vereins statt. Der Vereinsausflug führte in diesem Jahr in den Bayrischen Wald. Im Oktober verstarb unser Ehrenmitglied Heinz Karbe. Es nahmen wiederum zwei Herren- und eine Damenmannschaft an Rundenwettkämpfen teil.

2001 – Gudrun Pöhner trat als 1. Vorsitzende zurück und wurde von Christine Deuerlein abgelöst. Helmut Vogel legte sein Amt als Kassier nach mehr als drei Jahrzehnten ebenfalls nieder. Der Vereinsausflug führte diesmal nach Schloss Neuschwanstein. Der Verein zählte 104 Mitglieder. Es nahmen nur noch 2 Mannschaften an den Rundenwettkämpfen teil.

2002 – Das Adlerschießen war wieder gut besucht. Ebenso die Kleintiermärkte von Januar bis März. Der erste Weiberfasching fand statt. 2 Mannschaften nahmen an den Rundenwettkämpfen teil.

2003 – Diverse Faschingsveranstaltungen werden durchgeführt. Es fand leider kein Vereinsausflug statt. Im September wurde das 110-jährige Gründungsjubiläum an 2 Tagen im kleinem Rahmen gefeiert. Es nahmen wieder 2 Mannschaften an den Rundenwettkämpfen teil. Die erste Mannschaft schoß in der A-Klasse, die zweite Mannschaft in der C-Klasse.

2004 - In den Wintermonaten fand wieder ein Taubenmarkt statt.. Die erste Mannschaft musste in die B-Klasse absteigen. Die 2. Mannschaft durfte in der C-Klasse verbleiben. Der Vereinsausflug führte nach Berchtesgaden und zum Königssee. Im Juli verstarb die langjährige Vereinswirtin Gunda Aures.In der Saison 2004/2005 wurden erstmals wieder 3 Mannschaften zum Rundenwettkampf gemeldet..

2005 - In diesem Jahr fand erstmals kein Taubenmarkt statt. Statt dessen wurde der traditionelle Früchteball wieder belebt. Am Rundewettkapf nahmen 2 Mannschaften teil. Im Sommer fuhr eine Gruppe zum Tontaubenschießen nach Drügendorf.

2006 - Ein 2-tägiger Vereinsausflug führte zusammen mit der FFW nach Dresden. Die beiden Manschaften konnten ihre Plätze in der B- und C-Klasse halten. Im Herbst fand auch wieder ein Tontaubenschießen in Drügendorf statt.
Der Verein besteht am Ende des Jahres aus 96 Mitgliedern.